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S H O R T S Y N O P S I S
// S Y N O P S I S //
C A S T //
P R O D U C T I O
N
Logline:
Mansfeld – ein auf einem
historischen Fall
beruhendes Politdrama
über die Gefangenschaft,
Folterung und
Verurteilung zum Tode
eines Jugendlichen im
Nachklang der
revolutionären Unruhen
von 1956 in Ungarn.
Short
Synopsis:
Angesteckt
vom Geist des Patriotismus träumen Péter und seine
Freunde zwei Jahre nach der blutigen Niederschlagung der
revolutionären Unruhen 1956 in Ungarn noch immer von der
Neuorganisation des Aufstandes und seiner Fortführung.
Die Wunschträume der Jungs vermengen sich mit
lümmelhaften Streichen und kleineren Straftaten. Ein
Autodiebstahl, ein Einbruch in den Lagerraum eines
Lebensmittelladens, kleine Waffenlager in den Budaer
Bergen – Zeugnisse ihrer immer wieder neuen, zum
Scheitern verurteilten Versuche der Wiederbelebung
revolutionärer Romantik.
In der
Kádár-Ära geht man jedoch mit vermeintlichen Dissidenten nicht zimperlich um.
Péter Mansfeld wird einen harmlosen Jugendstreich mit Gefangenschaft, Folterung
und am Ende gar mit dem Leben zahlen müssen.
Er
gerät in die Hände des erziehungsgläubigen Polizeioberst Fenyvesi. Péter reift
im Gefängnis heran, lernt die Lektionen des Erwachsenwerdens und muss
feststellen, dass er auf sich allein gestellt ist; weder können ihm Freunde
helfen, noch kann er sich gegen die Lügen anderer schützen. Aus dem
angeberischen Jugendlichen mit sozialromantischem Anspruch wird ein standhafter,
seinen Prinzipien treuer Mann.
Die
verzweifelten Versuche seiner zuerst um die Freiheit, dann um das Leben ihres
Sohnes ringenden Mutter zeigen uns die gesichtslose Maschinerie einer Zeit in
der einzig die alle und alles lähmende Furcht herrscht. Im Budapest der
fünfziger Jahre leben alle in Angst: die Opfer, die Spitzel und auch die
prinzipienlosen Kollaborateure. Die Verlierer fürchten sich sowieso; was jedoch
noch schlimmer ist: die Sieger auch.
Mansfeld
– ein beklemmendes, auf historischen Tatsachen beruhendes Politisches Drama, das
eine berührende Coming-of-Age-Geschichte mit gewaltigen Bildern der Ära des
frühen staatlichen Sozialismus kombiniert.
Synopsis:
Im ersten Drittel des Films wird das Leben vierer Jungs im Budapest der
ausgehenden fünfziger Jahre gezeigt. Péter Mansfeld und seine Freunde sind noch
halbe Kinder, aber auch schon halb erwachsen. Ihre wichtigsten
Identifikationsmomente sind mit den Ereignissen im Jahr 1956 verbunden.
Angesteckt vom Geist des Patriotismus träumen sie deshalb selbst zwei Jahre nach
der Niederschlagung der Revolution noch immer von der Neuorganisation des
Aufstands und seiner Fortführung. Die Wunschträume der Jungs vermengen sich
dabei mit kindischen, lümmelhaften Streichen und kleineren Straftaten. Ein
Autodiebstahl, ein Einbruch in den Lagerraum eines Lebensmittelladens und das
Belauern nackter Frauen im Duschraum des Schwesterheims vom János-Krankenhaus
mischen sich in ihre immer wieder neuen, zum Scheitern verurteilten Versuche der
Wiederbelebung revolutionärer Romantik.
Es herrschen jedoch Zeiten, in denen man mit vermeintlichen Dissidenten hart
umgeht. Der in den einführenden Filmszenen begangene Autodiebstahl, durch den
sie – ohne dass wir uns dessen sofort bewusst werden – das Liebesrendezvous
eines hochgestellten Stasioffiziers vereitelt haben, stellt sich im Nachhinein
als massives Vergehen aus, wofür Péter, am Ende mit dem Leben zahlen muss.
Die beiden weiteren Drittel des Films handeln von Péters Gefangenschaft und den
verzweifelten Versuchen seiner zuerst um die Freiheit, dann um das Leben ihres
Sohnes ringenden Mutter. Frau Mansfeld setzt alles daran, ihr Ziel zu erreichen.
Sie versucht, all ihre Beziehungen zu nutzen, hat aber gegen die gesichtslose
Maschinerie der Zeit nicht die geringste Chance. Wichtiger Teilnehmer der
dramatischen Ereignisse ist der Ungarnkorrespondent vom Radio Freies Europa,
Günther Wüntsch. Der sich als deutscher Geschäftsmann tarnende Mann steigt im
Hotel Gellért ab und wird zum regelmäßigen Kunden und galanten Verehrer von Frau
Mansfeld. Wüntsch bietet ihr mehrmals seine Hilfe an, Frau Mansfeld ist jedoch
misstrauisch. Sie hat vom Auftreten und den nicht eingelösten Versprechen der
Westpresse während der 56-er Ereignisse ihre Lektion gelernt und weicht dem
Angebot des Journalisten höflich aus. Ein kantarktisches Moment der Geschichte
ist, wenn Frau Mansfeld am Rande des Zusammenbruchs den ehrlich gemeinten
Hilfsversuch des Manns endgültig ablehnt.
Im Budapest der beginnenden Konsolidierungsperiode der Kádár-Ära herrscht
letztlich einzig die alles lähmende Furcht. Die Opfer, die Spitzel und auch die
prinzipienlosen Kollaborateure leben in Angst. Die Verlierer fürchten sich
sowieso; was jedoch noch schlimmer ist: die Sieger auch.
Péter reift im Gefängnis heran, lernt die harten Lektionen des Erwachsenwerdens
in seinem Ringen mit dem erziehungsgläubigen Polizeioberst Fenyvesi – der selbst
mit dem System zu kämpfen hat. Er muss feststellen, dass er auf sich allein
gestellt ist, weder können ihm seine Freunde helfen, noch kann er sich gegen
Lügen anderer schützen. Aus dem angeberischen Jugendlichen mit
sozialromantischem Anspruch wird ein standhafter, seinen Prinzipien treuer Mann.
Frau Mansfeld läuft in einer hermetisch verschlossenen Welt verzweifelt herum,
um an den verschiedensten Türen klopfend den Zugang zu „höheren Kreisen” zu
finden – in dem Versuch, endlich jemanden aufzuspüren, der durch ein „Gutes Wort”
das Leben ihres Sohnes retten könnte. Doch umsonst – sie findet keine einzige
Person, die sie anhören würde und muss die Unreformierbarkeit des Systems
begreifen lernen. In zwei Gerichtsprozessen kommt es zum Unvermeidlichen: Péter
wird auf höheres Geheiß zum Tode verurteilt.
Cast:
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PÉTER
MANSFELD |
Péter Fancsikai (Fateless, Joy Division) |
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MUTTER
MANSFELD |
Maia Morgenstern (Passion of Christ, Orient
Express, Rose's Songs, Procust's Bed) |
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OBERST
FENYVESI |
Sándor Csányi (Kontroll, I Love Budapest, god@heaven.hu,
Jadviga's Pillow) |
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DR.
GYÁRGYÁN |
Rolf Hoppe (Alles auf Zucker, Klemperer (TV),
Comedian Harmonists, Mario und der Zauberer, Schtonk,
Mephisto) |
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Credits
non contractual!
Production:
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Written
& Directed by: |
Andor Szilágyi |
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Producer:
Co-Producer:
Executive Producer: |
Jenő Hábermann
(FilmArt, Budapest)
Sandor Söth
(Intuit Pictures, Berlin)
Zoltán Füredi
(21st Century DreamQuest Films, North York/Canada)
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Art Director: |
Tibor Lázár |
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D.o.P.: |
Gábor Medvigy |
Drehstart
im Februar/März 2006. |