C o m p a n y P r o j e c t s P a r t n e r s C o n t a c t H O M E

 

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K R E U Z Z U G I N J E A N S

 

L E N J A

  M A N S F E L D

 

N I G H T W A T C H I N G

 

 

 M A N S F E L D
IN HÖCHSTEM INTERESSE

 

 

S H O R T  S Y N O P S I S // S Y N O P S I S // C A S T // P R O D U C T I O N

Logline:

Mansfeld – ein auf einem historischen Fall beruhendes Politdrama über die Gefangenschaft, Folterung und Verurteilung zum Tode eines Jugendlichen im Nachklang der revolutionären Unruhen von 1956 in Ungarn.

Péter Mansfeld, 1958, inhaftiert

Short Synopsis:

Angesteckt vom Geist des Patriotismus träumen Péter und seine Freunde zwei Jahre nach der blutigen Niederschlagung der revolutionären Unruhen 1956 in Ungarn noch immer von der Neuorganisation des Aufstandes und seiner Fortführung. Die Wunschträume der Jungs vermengen sich mit lümmelhaften Streichen und kleineren Straftaten. Ein Autodiebstahl, ein Einbruch in den Lagerraum eines Lebensmittelladens, kleine Waffenlager in den Budaer Bergen – Zeugnisse ihrer immer wieder neuen, zum Scheitern verurteilten Versuche der Wiederbelebung revolutionärer Romantik.

In der Kádár-Ära geht man jedoch mit vermeintlichen Dissidenten nicht zimperlich um. Péter Mansfeld wird einen harmlosen Jugendstreich mit Gefangenschaft, Folterung und am Ende gar mit dem Leben zahlen müssen.

Er gerät in die Hände des erziehungsgläubigen Polizeioberst Fenyvesi. Péter reift im Gefängnis heran, lernt die Lektionen des Erwachsenwerdens und muss feststellen, dass er auf sich allein gestellt ist; weder können ihm Freunde helfen, noch kann er sich gegen die Lügen anderer schützen. Aus dem angeberischen Jugendlichen mit sozialromantischem Anspruch wird ein standhafter, seinen Prinzipien treuer Mann.

Die verzweifelten Versuche seiner zuerst um die Freiheit, dann um das Leben ihres Sohnes ringenden Mutter zeigen uns die gesichtslose Maschinerie einer Zeit in der einzig die alle und alles lähmende Furcht herrscht. Im Budapest der fünfziger Jahre leben alle in Angst: die Opfer, die Spitzel und auch die prinzipienlosen Kollaborateure. Die Verlierer fürchten sich sowieso; was jedoch noch schlimmer ist: die Sieger auch.

Mansfeld – ein beklemmendes, auf historischen Tatsachen beruhendes Politisches Drama, das eine berührende Coming-of-Age-Geschichte mit gewaltigen Bildern der Ära des frühen staatlichen Sozialismus kombiniert.

MANSFELD - In höchstem Interesse

Synopsis:

Im ersten Drittel des Films wird das Leben vierer Jungs im Budapest der ausgehenden fünfziger Jahre gezeigt. Péter Mansfeld und seine Freunde sind noch halbe Kinder, aber auch schon halb erwachsen. Ihre wichtigsten Identifikationsmomente sind mit den Ereignissen im Jahr 1956 verbunden. Angesteckt vom Geist des Patriotismus träumen sie deshalb selbst zwei Jahre nach der Niederschlagung der Revolution noch immer von der Neuorganisation des Aufstands und seiner Fortführung. Die Wunschträume der Jungs vermengen sich dabei mit kindischen, lümmelhaften Streichen und kleineren Straftaten. Ein Autodiebstahl, ein Einbruch in den Lagerraum eines Lebensmittelladens und das Belauern nackter Frauen im Duschraum des Schwesterheims vom János-Krankenhaus mischen sich in ihre immer wieder neuen, zum Scheitern verurteilten Versuche der Wiederbelebung revolutionärer Romantik.

Es herrschen jedoch Zeiten, in denen man mit vermeintlichen Dissidenten hart umgeht. Der in den einführenden Filmszenen begangene Autodiebstahl, durch den sie – ohne dass wir uns dessen sofort bewusst werden – das Liebesrendezvous eines hochgestellten Stasioffiziers vereitelt haben, stellt sich im Nachhinein als massives Vergehen aus, wofür Péter, am Ende mit dem Leben zahlen muss.

Die beiden weiteren Drittel des Films handeln von Péters Gefangenschaft und den verzweifelten Versuchen seiner zuerst um die Freiheit, dann um das Leben ihres Sohnes ringenden Mutter. Frau Mansfeld setzt alles daran, ihr Ziel zu erreichen. Sie versucht, all ihre Beziehungen zu nutzen, hat aber gegen die gesichtslose Maschinerie der Zeit nicht die geringste Chance. Wichtiger Teilnehmer der dramatischen Ereignisse ist der Ungarnkorrespondent vom Radio Freies Europa, Günther Wüntsch. Der sich als deutscher Geschäftsmann tarnende Mann steigt im Hotel Gellért ab und wird zum regelmäßigen Kunden und galanten Verehrer von Frau Mansfeld. Wüntsch bietet ihr mehrmals seine Hilfe an, Frau Mansfeld ist jedoch misstrauisch. Sie hat vom Auftreten und den nicht eingelösten Versprechen der Westpresse während der 56-er Ereignisse ihre Lektion gelernt und weicht dem Angebot des Journalisten höflich aus. Ein kantarktisches Moment der Geschichte ist, wenn Frau Mansfeld am Rande des Zusammenbruchs den ehrlich gemeinten Hilfsversuch des Manns endgültig ablehnt.

Im Budapest der beginnenden Konsolidierungsperiode der Kádár-Ära herrscht letztlich einzig die alles lähmende Furcht. Die Opfer, die Spitzel und auch die prinzipienlosen Kollaborateure leben in Angst. Die Verlierer fürchten sich sowieso; was jedoch noch schlimmer ist: die Sieger auch.

Péter reift im Gefängnis heran, lernt die harten Lektionen des Erwachsenwerdens in seinem Ringen mit dem erziehungsgläubigen Polizeioberst Fenyvesi – der selbst mit dem System zu kämpfen hat. Er muss feststellen, dass er auf sich allein gestellt ist, weder können ihm seine Freunde helfen, noch kann er sich gegen Lügen anderer schützen. Aus dem angeberischen Jugendlichen mit sozialromantischem Anspruch wird ein standhafter, seinen Prinzipien treuer Mann.

Frau Mansfeld läuft in einer hermetisch verschlossenen Welt verzweifelt herum, um an den verschiedensten Türen klopfend den Zugang zu „höheren Kreisen” zu finden – in dem Versuch, endlich jemanden aufzuspüren, der durch ein „Gutes Wort” das Leben ihres Sohnes retten könnte. Doch umsonst – sie findet keine einzige Person, die sie anhören würde und muss die Unreformierbarkeit des Systems begreifen lernen. In zwei Gerichtsprozessen kommt es zum Unvermeidlichen: Péter wird auf höheres Geheiß zum Tode verurteilt.

 

Cast:

PÉTER MANSFELD Péter Fancsikai (Fateless, Joy Division)
MUTTER MANSFELD Maia Morgenstern (Passion of Christ, Orient Express, Rose's Songs, Procust's Bed)
OBERST FENYVESI Sándor Csányi (Kontroll, I Love Budapest, god@heaven.hu, Jadviga's Pillow)
DR. GYÁRGYÁN Rolf Hoppe (Alles auf Zucker, Klemperer (TV), Comedian Harmonists, Mario und der Zauberer, Schtonk, Mephisto)

Credits non contractual!

 

Production:

Written & Directed by: Andor Szilágyi
   
Producer:
Co-Producer:
Executive Producer:

Jenő Hábermann (FilmArt, Budapest)

Sandor Söth (Intuit Pictures, Berlin)

Zoltán Füredi (21st Century DreamQuest Films, North York/Canada)

   
Art Director: Tibor Lázár
   
D.o.P.: Gábor Medvigy

 Drehstart im Februar/März 2006.

 

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